Smart Home – sicher gegen Einbruch?

Ein Einbruch

ist ein nicht zu unterschätzender Eingriff in den persönlichen Raum eines Menschen. Wenn man sich in seinem Bekanntenkreis umhört, fällt einem bestimmt eine Person ein, bei der eingebrochen worden ist. Für manche ist es keine große Sache, andere benötigen Tage oder Jahre, um wieder Vertrauen in die eigenen 4 Wände zu bekommen, für wiederum andere ist die einzige Möglichkeit sich wieder sicher zu fühlen ein Umzug.

Jeder reagiert unterschiedlich

auf etwas was leider viel zu vielen Menschen schon passiert ist. Dabei bietet die heutige Technik doch eine enorme Auswahl an smarten Gadgets die Einbrechern*innen abschrecken oder in ihrem Vorhaben stark einschränken.

Es existieren auch mechanische Vorrichtungen, die dein Zuhause sicherer gestalten. Dazu zählen neben einer verstärkten Verglasung – die den Widerstandswert steigert und somit das Aufhebeln schwieriger wird – auch Aushebelsperren oder abschließbare Fenstergriffe.

Ein unterschätzter Faktor, der alles andere als mechanisch ist, ist die Nachbarschaft!

Die Faustregel besagt: „Je weniger Kontakt zu den Nachbarn besteht, desto interessanter sind die Objekte für Einbrecher*innen.“

Denn, wenn kein Kontakt besteht, woher soll der Nachbar oder die Nachbarin dann wissen wer gerade vor der anderen Haustür steht? Gerade in Wohnungen die Parterre oder Hochparterre gelegen sind in solchen Szenarien verlockend für die Einbrecher.

Oftmals sind die Fenster von Erdgeschosswohnungen nicht so gut gesichert und man hat gute Fluchtmöglichkeiten, falls es doch eine aufmerksame Nachbarschaft gibt oder man sich eben Smart Home technisch gut ausgerüstet hat.

Ein Lösungsansatz

hierfür wären Bewegungsmelder, die sich untereinander vernetzen lassen. Für 45 bis 65 Euro pro Stück, erhält man somit ein Gerät, welches bei Bewegungen im Haus oder in der Wohnung eine Push-Nachricht an das eigene Smartphone versendet.
Damit der Bewegungsmelder dann nicht bei jedem umherfliegenden Krümel Staub anschlägt kann man die Empfindlichkeit des Gerätes einstellen. Auch hier gilt – bei einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis besteht die Möglichkeit die Meldung bei längerer Abwesenheit auch an das Smartphone des Nachbarn oder der Nachbarin zu versenden.

Angehende Lichter, elektrische Rollläden – suggerieren, wenn man im Urlaub ist nicht nur, dass sich jemand Zuhause befinden könnte auch im Falle eines Einbruches kann man so individuell auf die Einbrecher reagieren. Eindeutig eine effiziente Möglichkeit die Einbrecher entweder abzuschrecken oder (zumindest kurzzeitig) in der Wohnung oder dem Haus festzusetzen, sodass die Polizei ein paar Minuten Vorsprung bekommt.

Fazit:

Die Sicherheit durch technologische und mechanische Vorkehrungen verbessern. Es handelt sich hierbei immer um ein Zusammenspiel. Die mechanischen Methoden verfolgen den Zweck es potenziellen Täter*innen schwerer zu machen, überhaupt in die Wohnung oder das Haus zu gelangen wohingegen technische Komponenten entweder VOR oder NACH der Tat greifen. Präventiv, dass das Haus „unter dem Radar“ läuft oder sobald es zum Einbruch kam, zum schnellen Reagieren (Wahrnehmen und dokumentieren) auf die Einbrecher*innen. 

Wer noch einen obendrauf legen möchte, hat sogar die Möglichkeit mithilfe der Smart-Home Technologie mit dem Einbrecher der Einbrecherin zu kommunizieren!

Zwar besteht noch keine Schnittstelle zwischen diesen Technologien und der Polizei, dennoch wirkt es sehr abschreckend, wenn man hört „Hallo wir sehen sie gerade und die Polizei ist informiert. Eine entsprechende Personenbeschreibung erfassen wir gerade“ und die Wahrscheinlichkeit, dass die Tat abgebrochen wird, steigt. Am Ende dieses Blogbeitrages möchten wir euch aber noch eine positive Nachricht verkünden.

Die Einbruchszahlen für Deutschland sind gesunken!

Im Jahr 2015 waren es landesweit noch über 167.000 Einbrüche, sind es 2018 knapp 97.500 gewesen. Also, es ist sinnvoll in die Einbruchsprävention zu investieren. Auf technischer als auch auf der mechanischen Ebene. Verschiedene Faktoren wie eine gute Nachbarschaft darf man nicht aus den Augen lassen und letzten Endes IMMER DIE AUGEN AUFHALTEN.

In der Regel kundschaften professionelle Einbrecher und Einbrecherinnen vorher die Gegend aus in der sie planen einzubrechen. Also wenn dir ein ungewöhnliches Fahrzeug auffällt – was da einfach nicht hingehört – schadet es nicht eine kurze Meldung bei der Polizei zu machen, damit diese darüber Bescheid wissen und im Idealfall dort mehr Präsenz zeigen können.

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