Häufig gestellte Fragen

  • Allgemein
  • Was ist Home Staging?

    BITTE NICHT HINSETZEN

    Mit diesem Satz werden manche unserer zahlreichen Besichtigungen kurz unterbrochen. Denn oftmals ist der Duft von frisch gebackenen Cookies in der Küche, einem entspannenden Raumduft und gemütlichen Wolldecken im Wohnzimmer und einem extra großen Boxspringbett einfach zu einladend!

    Wer es noch nicht erahnen kann –  es handelt sich hierbei um ein professionelles Versetzen der zu verkaufenden Wohnung in den perfekten Verkaufszustand mithilfe von alltäglichen Hausgegenständen über qualitativ so hochwertige Papp-Möbel, dass man diese nicht mehr von normalen unterscheiden kann bis hin zu sogar teilweise echten Möbelstücken wie z.B. Esszimmertische!

    Aber warum der ganze Aufwand?

    Wird die Immobilie optimal inszeniert wird die Vermarktungszeit merklich reduziert und somit der bestmögliche Verkaufspreis erzielt!

    Ein Service von den Saarlandmaklern FÜR DICH! 

  • Muss der Makler die Identität der Käufer prüfen?

    Kurze Antwort: Ja

    Warum: Geldwäschegesetz

    Mehr Infos? Hier -> https://west.ivd.net/wenn-der-makler-sie-nach-dem-personalausweis-fragt/

  • Verkauf
  • Was ist das Vorverkaufsrecht?

    Kurze Antwort:

    Besteht für eine Immobilie oder ein Grundstück ein Vorkaufsrecht, so muss der Verkäufer, wenn er einen Kaufvertrag mit einem Käufer abschließt, diesen schnellstmöglich dem Vorkaufsbegünstigten vorlegen. Wenn dieser sein Vorkaufsrecht ausüben will, darf er den Kaufvertrag anstelle des ursprünglichen Käufers übernehmen, einschließlich aller bereits vereinbarten Konditionen. Damit es dazu kommt, müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein.

    Mehr Infos? Hier -> https://ratgeber.immowelt.de/a/vorkaufsrecht-wenn-sich-beim-immobilienkauf-einer-vordraengeln-darf.html

  • Was ist eine Baulast?

    Es geht um Handlungen, die der Eigentümer eines Grundstückes zu dulden, durchzuführen oder zu unterlassen hat. Es handelt sich dabei um Verpflichtungen die der Grundstückseigentümer gegenüber der örtlichen Baurechtsbehörde hat, weiterhin gelten diese Verpflichtungen auch gegenüber Rechtsnachfolgern.

    Mehr Infos? Hier -> https://www.immoverkauf24.de/immobilienbewertung/immobilienbewertung-a-z/baulast/

  • Was ist das Nießbrauchrecht?

    Kurze Antwort: 

    Wenn ein/e Verwandte/r zu Lebzeiten eine Immobilie oder ein Grundstück an Nachkommen weiterreichen möchte, kann man sich das Nießbrauchrecht einräumen lassen und so weiterhin das Haus oder das Grundstück bewohnen und es nach eigenem Ermessen nutzen.

    So nutzen Sie die Immobilie weiterhin wie ein Eigentümer.

  • Was ist das Gebäudeenergiegesetz?

    “Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) löst die EnEV ab und legt energetische Anforderungen an beheizte oder klimatisierte Gebäude fest. Worauf es bei einer Erneuerung oder Modernisierung ankommt.

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Im Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist festgelegt, welche energetischen Anforderungen beheizte und klimatisierte Gebäude erfüllen müssen.
    • Das Gesetz enthält Vorgaben zur Heizungs- und Klimatechnik sowie zum Wärmedämmstandard und Hitzeschutz von Gebäuden.
    • Die energetischen Mindestanforderungen an Neubauten sind etwas geringer als in der zuvor geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV).
    • Eigentümer von Bestandsgebäuden müssen bestimmte Nachrüst- und Austauschpflichten erfüllen.
    • Beim Neubau gibt das GEG bestimmte Anteile an regenerativen Energien vor, die das Gebäude zum Heizen oder auch Kühlen verwenden muss.”
  • Kauf
  • Maklerklausel im Kaufvertrag

    Hierbei handelt es sich um eine Vereinbarung im notariellen Kaufvertrag bei der festgehalten wird, dass beide Parteien (Verkäufer/in,Käufer/in) provisionspflichtig gegenüber dem/der Makler/in sind.

    Ziel der Maklerklausel ist, den Provisionsanspruch des/der Maklers/in zusätzlich abzusichern. Natürlich kann die konkrete Ausformulierung und Ausgestaltung unterschiedliche Rechtsfolgen auslösen.

    Achtung: Ab dem 23.12.2020 gilt für viele Immobilienkaufverträge ein neues Gesetz: Der Makler/in darf seine Provision dann beim Verkauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher nur noch von Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen, also jeweils zur Hälfte fordern. Das gilt auch dann, wenn der Makler/in mit einer Partei vereinbart, für diese unentgeltlich tätig zu werden.

    Bei den Saarlandmaklern ist es ohnehin so, dass beide Parteien die gleiche Höhe an Provision zahlen, da wir schon immer für beide Parteien tätig waren.

  • Gibt es eine Gewährleistung beim Kauf einer Immobilie?

    Für gebrauchte Immobilien besteht zwar keine Gewährleistung, allerdings muss der/die Verkäufer/in alle bekannten Mängel auflisten. Wenn er/sie das nicht tut, kann er/sie dafür haftbar gemacht werden.

    Der/die neue Besitzer/in der Immobilie, muss nachweisen, dass der Schaden schon vorher bekannt war, dies ist aber im späteren Verlauf schwierig nachzuweisen.
    Beim Kauf einer neuen Immobilie gilt eine Gewährleistungspflicht seitens der Verkaufenden von 5 Jahren, dies wird im Vertrag festgelegt.

  • Welche Unterlagen werden beim Notar benötigt?

    Eine wichtige Frage – auf die wir eine einfache Antwort haben:

    Verkäufer/in: 

    • alle im Grundbuch stehenden Personen müssen einen gültigen Ausweis/Reisepass vorlegen
    • Löschungsbewilligung der Bank bei vorher eingetragener Buchgrundschuld oder Grundschuldbrief im Original bei vorher eingetragener Briefgrundschuld
    • Bei Erben: Erbschein im Original und alle im Erbschein eingetragenen Miterben in persona zur Mitunterzeichnung des Notarvertrages

    Käufer/in:

    • Alle Personen die ins Grundbuch eingetragen werden sollen, müssen einen gültigen Ausweis/Reisepass vorlegen
    • objektbezogene Finanzierungsgestätigung der Bank und Grundschuldbestellungsurkunde im Original
  • Vermietung
  • Aufheben des Mietvertrags: How to

    Ist ein Mietvertrag abgeschlossen, so gilt er im Allgemeinen als unbefristet. Kündigen kann man unter Einhaltung der gesetzlichen Reglungen. Fristen müssen gewahrt werden und auch der Grund für die Kündigung ist nicht frei wählbar.
    Eine Alternative zur Kündigung des Mietvertrags ist der Aufhebungsvertrag des Mietverhältnis. Dieser setzt jedoch voraus, dass beide Parteien mit einer Beendigung des Mietverhältnisses einverstanden sind. So kann der Vertrag ohne die Wahrung von Fristen beendet werden, das Mietverhältnis endet dann an dem im Aufhebungsvertrag vereinbarten Datum.

    Aufhebungsverträge sind im Allgemeinen nahezu unanfechtbar, da beidseitiges Einverständnis dokumentiert ist. Nur in Fällen von arglistiger Täuschung kann der Aufhebungsvertrag für unwirksam erklärt werden und der Mietvertrag nachträglich wider für rechtlich wirksam erklärt werden.

  • Alles zur Mieterselbstauskunft

    Hier unterscheiden wir zwischen zulässigen und unzulässigen Fragen. Sollten dem/der Interessenten/in unzulässige Fragen gestellt werden, muss er/sie diese nicht wahrheitsgemäß beantworten – ihm/ihr wird hier ein „Recht zur Lüge“ gestattet. Stellt man ihm/ihr hingegen zulässige Fragen, müssen diese wahrheitsgemäß beantwortet werden, andernfalls kann der/die Vermieter/in dem/der Mieter/in das Mietverhältnis wegen arglistiger Täuschung gemäß §123 BGB anfechten und/oder es ggf. auch nach §543 (1) BGB fristlos kündigen.

  • Welche Nebenkosten vom Vermieter auf Mieter umlegbar?

    Voraussetzung für die Verpflichtung des Mieters zur Zahlung von Nebenkosten ist eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag (§ 556 I BGB).

    Ohne Vereinbarung braucht der Mieter keine Nebenkosten zu entrichten, sie gelten als mit der Miete abgegolten.

    Zu den umlagefähigen Nebenkosten zählen:

    • Grundsteuer
    • Wasserversorgung (Warmwasserkosten, Wasserverbrauch, Eichung der Zähler)
    • Heizungskosten
    • Aufzugskosten (inkl. Wartung)
    • Straßenreinigung und Müllabfuhr
    • Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung
    • Gartenpflege
    • Allgemeinbeleuchtung
    • Schornsteinreinigung
    • Sach- und Haftpflichtversicherungen
    • Hausmeisterkosten
    • Kosten für Gemeinschaftsantenne oder private Verteileranlage für Breitbandkabelnetz
    • Sonstige Betriebskosten (Wartungskosten der Blitzschutzanlage, Dachrinnenreinigung, Fassadenreinigung, Wartungskosten für Feuerlöscher, Wartungskosten einer Rauchabzugsanlage und Rauchmelder etc.)

    Nicht umlegen lassen sich folgende Kosten:

    • Kosten des Hausverwalters
    • Instandhaltungsrücklagen
    • Instandhaltungskosten und Instandsetzungskosten
    • Kostenaufwand für leerstehende Räume
  • Mieten
  • Was ist bei der Untervermietung zu beachten?

    Wer als Mieter seine Wohnung untervermieten will, braucht nach gemäß §§ 540, 553 BGB die Genehmigung des Vermieters.

  • Vermieter*in/Eigentümer*in meldet Eigenbedarf an, was jetzt?

    Wenn der Vermieter die Wohnung für sich, Angehörige des Haushalts oder Familienangehörige nutzen möchte, kann auf Eigenbedarf gekündigt werden.

    Die Kündigung muss spätestens am 3. Werktag des Monats beim Mieter eingehen, damit diese zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ist – Kündigungsfristen verlängern sich nach 5 sowie nach 8 Jahren um jeweils 3 Monate

    Kündigung kann erfolgen durch:

    Konkrete Benennung – angeben für wen er die Wohnung benötigt

    Nachvollziehbare Gründe 

    Begründung des Termins – begründen warum genau zu dem Termin gekündigt wird

    Weitere Informationen zu dem Thema? Hier -> https://www.mietrecht.com/mietvertrag/.

  • Investment
  • Was ist Erbpacht?

    „Erbpacht“, auch „Erbbaurecht“ genannt, ist das dingliche Recht an einem Grundstück über einen festgeschriebenen Zeitraum ein Bauwerk zu errichten oder zu unterhalten, oftmals mehrere Jahrzehnte.
    Es wird im Grundbuch eingetragen und kann im Regelfall veräußert und vererbt werden, die genauen Konditionen werden im Erbbaurechts-Vertrag geregelt. Dieser wird notariell beurkundet.

    Gesetzliche Grundlagen finden sich im ErbbauRG (Erbbaurechtsgesetz).

  • Gewerbemietrecht - wie kann ich fristlos kündigen?

    Bei einer fristlosen Kündigung, auch außerordentliche Kündigung bezeichnet, benötigt man, gegenüber der ordentlichen Kündigung einen wichtigen Grund, damit diese Kündigung rechtskräftig ist. Dieser so genannte wichtige Grund muss im Falle einer fristlosen Kündigung so schwerwiegend sein, dass es dem/der Vermieter/in oder dem/der Mieter/in nicht zuzumuten ist, die gesetzliche Kündigungsfrist von mind. 3 Monaten, oder eine individuell vereinbarte Kündigungsfrist abzuwarten.

    Bei einer fristlosen Kündigung ist keine Kündigungsfrist einzuhalten. Das bedeutet im genauen, dass diejenige Partei, welche sich auf diesen wichtigen Grund beruft und die fristlose Kündigung verlangt, quasi über Nacht die Kündigung erklären kann und die Immobilie verlassen darf.

    Gründe für eine fristlose Kündigung:

    Kommt es zu einer fristlosen Kündigung entscheidet meist ein Gericht darüber, ob der angegebene Grund eine solche Kündigung rechtfertigt oder nicht. Sollte sich gerichtlich herausstellen, dass die fristlose Kündigung grundlos war, so ist der/die Mieter/in im Falle seiner Kündigung verpflichtet, dem/der Vermieter/in ganz normal, wie vertraglich festgehalten, die Miete zu bezahlen.
    Im Falle der Kündigung des/der Vermieters/in ist dieser schadensersatzpflichtig.

    Rechtliche Grundlage:

    Im Bürgerlichen Gesetzbuch findet Ihr in § 543 (außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund) und in § 314 (Kündigung von Dauerschuldverhältnissen aus wichtigem Grund) bezüglich des wichtigen Grundes die Definition.

    § 543 Bürgerliches Gesetzbuch
    Ausschlaggebend bei einer fristlosen Kündigung ist immer die Frage, in wie weit es dem/der Vermieter/in oder Mieter/in noch zuzumuten ist, am Mietvertrag festzuhalten. Im BGB §543 gibt es eine allgemeine Definition des wichtigen Grundes. Bei einer Schließung eines Mietvertrages, haben beide Parteien immer die Möglichkeit, Gründe für eine fristlose Kündigung im Vertrag aufzunehmen.
    In § 543 II BGB findet man drei Beispiele, in dessen Fällen von einem wichtigen Grund gesprochen wird.
    Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

    1. dem/der Mieter/in der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache ganz oder zum Teil nicht rechtzeitig gewährt oder wieder entzogen wird

    2. dem/der Mieter/in die Rechte des/der Vermieters/in dadurch in erheblichem Maße verletzt, dass er die Mietsache durch Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfalt erheblich gefährdet oder sie unbefugt einem Dritten überlässt

    3. dem/der Mieterin
    a) für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder
    b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht.
    (Auszug §543 BGB)

  • Was ist eine Due-Diligence?

    Im Mittelpunkt von Immobilientransaktionen steht die Due Diligence Prüfung.
    Dabei müssen die betroffenen Parteien Einblick in die transaktionsbezogenen Dokumente erhalten, damit sie diese im Detail überprüfen können.

    Unter dem Begriff „Due Diligence“ versteht man nämlich allgemein die „Sorgfaltspflicht“, die man im Vorfeld dem Vertragsobjekt (beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie) gegenüber nachkommen muss. Ursprünglich kommt der Begriff aus dem amerikanischen Kapitalmarkt- und Anlegerschutzrecht. Dabei beinhalten Due-Diligence-Prüfungen bei Immobilien eine Stärken- Schwächen-Analyse des gewünschten Vertragsobjekts – es gilt eventuelle Risiken zu analysieren und das Objekt zu bewerten. Die Dokumente können zum Beispiel Bilanzen, Personalressourcen, Positionierungsstrategien, rechtliche Risiken oder finanzielle Risiken-Analysen etc. enthalten. Sie legen meist sensible Daten offen und verlangen daher besondere sicherheitstechnische Maßnahmen, unter denen ein Zugriff überhaupt gewährt werden kann.

  • Recht
  • Erbrecht - Auf was muss beim Erbe geachtet werden?

    Plötzlich Hausbesitzer –  Wir geben euch ein paar Tipps, auf was man alles achten sollte, wenn man eine Immobilie erbt.

    Nicht immer ist eine geerbte Immobilie ein Glücksfall. Einige Faktoren können die Freude hemmen und du solltest überlegen ob ein Verkauf sinnvoller wäre.

    1. Schlechte Lage der Immobilie
    2. Immobilie ist gar nicht oder schlecht vermietet
    3. Eigenes Darlehen soll getilgt werden
    4. Du kennst dich nicht mit Immobilien aus
    5. Du hast nicht die Zeit, dich um ein Haus zu kümmern
    6. Die Instandhaltungskosten übersteigen dein Budget

    Außerdem kann es möglich sein, das du quasi gezwungen werden könntest das Haus zu verkaufen. Wenn du zum Beispiel Teil einer Erbengemeinschaft bist und die Miterben nicht ausbezahlen kannst oder das geerbte Haus noch nicht abbezahlt ist und du den laufenden Kredit nicht zahlen kannst.

    Am besten beachtest du die folgenden 3 Schritte zum richtigen Verkauf deiner Immobilie:

    1. Prüfe ob du der Alleinerbe oder Teil einer Erbengemeinschaft bist.
    2. Treffe die Vorkehrungen für den Immobilienverkauf (Erbschaftssteuer etc.)
    3. Bestimme den Wert deiner Immobilie !

    Wenn du noch weitere Fragen hast – wende dich gerne an uns!

  • Was ist die Löschungsbewilligung?

    Im Allgemeinen steht das Wort Löschungsbewilligung für die Zustimmung eines Kreditgebers, z.B. einer Bank, zur Löschung eines im Grundbuch auf das Grundstück des Schuldners eingetragenen Sicherheitsrechts wie einer Grundschuld oder einer Hypothek.

  • Compare listings

    Vergleichen